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Entspannungsverfahren

Sie schulen eine gelassene, nicht wertende Form der Konzentration, die es ermöglicht, von körperlichen, geistigen und seelischen Spannungen loszulassen und sich auf sich selbst zu besinnen (Zentrierung, Kontemplation).

Sie benutzen spezifische Übungen, innerhalb derer sich die Übenden auf bestimmte Wahrnehmungszonen besinnen. Die dort ablaufenden (Entspannungs-)Prozesse werden aufmerksam aber gelassen beobachtet und dadurch verstärkt. Beim Autogenen Training sind das z.B. Schwere (Muskelentspannung) oder Wärme (Gefäßentspannung), beim bestimmten Meditationsformen z.B. das Kommen und Gehen des Atems, bestimmte Bilder (Mandalas) oder Sprechgesänge (Mantren bzw. Chants, d.h. heilige Silbenfolgen wie z.B. Om) und beim Yoga oder der Progressiven Relaxation das Anspannen und Loslassen spezifischer Muskelgruppen.

Alle Verfahren enden mit Übungsschritten, die Körper, Geist und Seele wieder aktivieren, um auf Alltagsanforderungen adäquat reagieren zu können.

Klassische Entspannungsverfahren wie Autogenes Training oder Progressive Relaxation legen das Schwergewicht mehr in Richtung der Wahrnehmung von psychophysischer Entspannung. Achtsamkeitsbasierte Verfahren wie T'ai Chi, Qigong und Meditation legen den Schwerpunkt mehr auf ein nicht wertendes, gelassenes aber äußerst waches Gewahrsein körperlicher, geistiger und emotionaler Vorgänge ("geistiges Equilibrium"). Darüber hinaus gibt es noch Verfahren z.B. wie Focusing, Mentales Training oder psychologische (Stressbewältigungs-)Programme auf der „westlichen“ und Yoga oder Taijiquan auf der „östlichen Seite“, die ebenfalls eine Bewusstheit der menschlichen Entspannungsreaktion lehren, in ihren Anwendungsbereichen aber weit darüber hinausgehen. 
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